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Musiktheater [Großes Haus]
» Giuseppe Verdi
La Traviata
Melodramma in drei Akten
in italienischer Sprache

Premiere 10.09.2010

Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Roman La Dame aux Camélias von Alexandre Dumas d. J.

"Ich wünsche neue, grandiose, schöne, abwechslungsreiche, kühne Stoffe", meinte Verdi 1853 und entschied sich für den Roman "La Dame aux Camélias" (Die Kameliendame) von Alexandre Dumas d. J. als Vorlage für sein nächstes Opernlibretto. Vorbild für Dumas` und auch Verdis Protagonistin war die berühmte Pariser Kurtisane Marie Duplessis, die 1847 23-jährig verstarb. Indem Verdi in seiner Oper das kurze, intensive Leben einer Kurtisane schildert, schuf er die erste Oper nach einem zeitgenössischen, sozial motivierten Stoff überhaupt: Die Prostituierte Violetta Valery entdeckt ihre wahre Liebe. Doch um den Ruf ihres Geliebten Alfredo Germont nicht zu gefährden, verzichtet sie auf Drängen seines Vaters Giorgio auf ihr Glück, kehrt zurück in die Halbwelt und erliegt bald darauf einer unheilbaren Krankheit. Zweifellos war das nicht nur ein neues, sondern auch ein gewagtes Sujet, welches das Publikum bei der Uraufführung in Venedig schockierte. Doch dank ihres Melodienreichtums und der bewegenden Geschichte feierte "La Traviata" (Übersetzt: "Die Gefallene" oder "Die vom rechten Weg Abgekommene") bald danach ihre ersten Triumphe und zählt heute zu den populärsten Bühnenwerken überhaupt.

Besetzung

Anna-Luise Burg
Esther Mertel
Chiara Politano
Nicola Schneiker
Fiona Tobin
Teresa Tölle