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Musiktheater [Großes Haus]
» Richard Wagner
Das Rheingold
Vorabend zum Bühnenfestspiel "Der Ring des Nibelungen"
Wiederaufnahme

Im "Rheingold", dem "Vorabend" der Tetralogie, exponiert Wagner die schicksalhaften Verstrickungen und grundlegenden Konflikte im großen parabelhaften Welttheater vom Ring des Nibelungen, die Auseinandersetzung um Liebe, Raub und Betrug, es entspinnt sich der Kampf um die Welt-Herrschaft, der den Untergang des Göttergeschlechtes nach sich ziehen wird. In der Tiefe des Rheins liegt das Gold, Symbol der natürlichen Ordnung der Welt, bewacht von den Rheintöchtern. "Nur wer der Minne Macht versagt, nur wer der Liebe Lust verjagt, nur der erzielt sich den Zauber, zum Reif zu zwingen das Gold". Doch Alberich, Herr der Nibelungen, schwört der Liebe ab. Er entreißt den Rheintöchtern das Gold. um daraus jenen Ring zu schmieden, der "maßlose Macht" verleiht. So wird er für die Götter zur Gefahr. Insbesondere für Wotan, der die für den Bau der Götterburg Walhall bei den Riesen Fafner und Fasolt verpfändete Freia mit dem Gold auszulösen trachtet. Gemeinsam mit dem Feuergott Loge entreißt er Alberich durch List und Gewalt den Ring. Aber dieser belegt das Gold mit einem Fluch: Fortan bringt der Besitz des Ringes zugleich Macht und Tod.

Besetzung

Mohamed Ahmed (als Diener)
Thilo Blome
Johannes Eitzeroth
Valeriy Gross
Ralf Hanebaum
Inga Hilke Meyer-Ahrens
Frederike Oberwöhrmeier
Claudia Peuker
Frank Reuter
Frank Scholtysek