Macbeth wird von Hexen prophezeit, einst werde er über sein Land herrschen - so beginnt eine der blutigsten Geschichten Schottlands, unsterblich gemacht von William Shakespeare und kongenial vertont von Giuseppe Verdi. Für Lady Macbeth erfüllt sich die Prophezeiung der Hexen nicht schnell genug, sie hilft dem Schicksal nach. Sie stiftet ihren Gemahl zum Mord an dem amtierenden König Duncan an. Doch Gewalt zieht Gewalt nach sich, auch während der Schreckensherrschaft des machtbesessenen Paares, die das ganze Land verwüstet, bis die beiden an der Last ihrer Schuld zugrunde gehen.
"Macbeth" nimmt eine herausragende Stellung unter den frühen Werken Verdis ein: der Komponist ringt um einen Gesangsstil theatraler Wahrhaftigkeit und entfernt sich damit von der Belcanto-Tradition. Das packende dramatische Zentrum, die Schlüssigkeit des Librettos, die musikalische Identität der Charaktere, die enge Wechselbeziehung von Wort und Ton sind wegweisend für das Musikdrama im modernen Sinn.
Duncan - Sven Niemeier, Patrick Zimmermann
Fleance - Arne Bretthauer, Frederik Leon Höschen
Söhne Macduff - Thilo Blome, Alexander Gunkler, Patrick Jung, Patrick Zimmermann
Kammerfrauen - Sandra Held, Claudia Peuker, Rebecca Wiemers
Wachen - Ralf Hanebaum, Frederike Oberwöhrmeier, Frank Reuter, Teresa Tölle