Musiktheater [Großes Haus]

Die Walküre

Erster Tag des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen"
Wiederaufnahme

Walhall, der Göttersitz, wurde erkauft mit dem erst den Rheintöchtern und dann Alberich entrissenen Gold, das nun Fafner als Besitz hütet - nachdem im "Rheingold" die Grundlagen des "Ring"-Dramas gelegt wurden, beginnt in der WALKÜRE mit eindrucksvoller kammerspielartiger Dichte und dramatischer Folgerichtigkeit ein neuer Handlungsabschnitt. Nicht die Götter bestimmen das Geschehen, menschliches Handeln und Fühlen erlangt schicksalhaft Geltung. Im Zentrum steht das von Göttervater Wotan gezeugte Zwillingspaar Siegmund und Sieglinde. Siegmund, hofft Wotan, soll als freier Held, ungebunden durch Verträge, den Ring von Fafner erringen und den Rheintöchtern zurückgeben. So könnte die alte Weltordnung wiederhergestellt werden. Für Wotans Frau Fricka ist das eine Schimäre, denn gerade Siegmund habe sich durch die inzestuöse Beziehung zu Sieglinde als Gesetzesbrecher erwiesen und den Tod verdient. Sie erzwingt von Wotan den Eid, seinen Sohn für den Fortbestand der Götter zu opfern, deren Erlösung er sich gerade durch Siegmunds Taten erhoffte. Die Walküre Brünnhilde aber, Halbschwester des Zwillingspaares, widersetzt sich Wotans Plan.









Besetzung

Stephan Carluccio
Vladimir Karadjov
Dieter Denecke
Johannes Eitzeroth
Valeriy Gross
Ralf Hanebaum
Dorothea Meier
Claudia Peuker
Patrick Zimmermann