Der Kleinkriminelle R. P. McMurphy versucht, einer Gefängnisstrafe zu entgehen,
indem er sich freiwillig in eine psychiatrische Anstalt einweisen lässt.
Doch er sehnt sich schon bald nach den "Vorzügen" der Gefängniszelle zurück,
denn die Insassen der Anstalt werden durch ausgeklügelte Maßnahmen auf Wohlverhalten
konditioniert, wobei das Personal auch vor drakonischen
Mitteln nicht zurückschreckt.
Wer gegen die Verhaltensnormen verstößt, wird
ruhiggestellt. McMurphy aber widersetzt
sich notorisch und versucht zudem, die übrigen "Patienten" zum Widerstand zu bewegen.
Es kommt zum Konflikt mit den Bewachern. Diese sehen nur eine Lösung: Der Störenfried muss
dauerhaft zum Schweigen gebracht werden.
"Einer flog über das Kuckucksnest" erzählt
von den Wertlosen, Aussortierten und ihrem Aufstand gegen das Regime der Agilen, Gesunden.
Ihr Ringen um Integrität und menschenwürdige Behandlung hat neben den tragischen auch groteske
Anteile, stets wird dabei aber das Mitgefühl des Zuschauers angesprochen.
Inszenierung: Tatjana Rese
Ruckly - Valeriy Gross
Pfleger - Thilo Blome, Ralf Hanebaum, Tilman Rinsche