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Archiv (Produktionen)

Einer flog über das Kuckucksnest

Schauspiel nach dem Roman von » Ken Kesey

2010/2011

Der Kleinkriminelle R. P. McMurphy versucht, einer Gefängnisstrafe zu entgehen, indem er sich freiwillig in eine psychiatrische Anstalt einweisen lässt. Doch er sehnt sich schon bald nach den "Vorzügen" der Gefängniszelle zurück, denn die Insassen der Anstalt werden durch ausgeklügelte Maßnahmen auf Wohlverhalten konditioniert, wobei das Personal auch vor drakonischen
Mitteln nicht zurückschreckt. Wer gegen die Verhaltensnormen verstößt, wird
ruhiggestellt. McMurphy aber widersetzt sich notorisch und versucht zudem, die übrigen "Patienten" zum Widerstand zu bewegen. Es kommt zum Konflikt mit den Bewachern. Diese sehen nur eine Lösung: Der Störenfried muss dauerhaft zum Schweigen gebracht werden.
"Einer flog über das Kuckucksnest" erzählt von den Wertlosen, Aussortierten und ihrem Aufstand gegen das Regime der Agilen, Gesunden. Ihr Ringen um Integrität und menschenwürdige Behandlung hat neben den tragischen auch groteske Anteile, stets wird dabei aber das Mitgefühl des Zuschauers angesprochen.

Inszenierung: Tatjana Rese

Besetzung

Ruckly - Valeriy Gross

Pfleger - Thilo Blome, Ralf Hanebaum, Tilman Rinsche